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Über mich

Einfach ein Mensch, der gern denkt und über das Universum staunt. Ich beobachte — die Sterne, den Markt, die Vögel, mich selbst. Alles ist vergänglich — und genau das macht jeden Tag interessant und wertvoll. Jeder Tag legt den Grundstein für die Zukunft. Ein Jahr aus Tagen wie diesem — und du bist schon irgendwo. Die Frage ist nur: wo. Code ist eine Form des Beobachtens: Man baut ein System und sieht zu, wie es lebt. Die anderen Formen sind auf dieser Seite.

Zum Programmieren kam ich 2018, aktiv dabei bin ich seit Anfang 2022. Fullstack: Webanwendungen und native macOS-Tools — mit Fokus auf Performance, sauberem Code und großartiger User Experience. Derzeit bei Promova.

Ich erforsche meine Familiengeschichte — stelle Verbindungen zwischen Generationen wieder her, suche nach Archivdokumenten und Aufzeichnungen. Ich nutze ukrainische Archivportale, um historische Kirchenbücher und Volkszählungsdaten zu finden. Der tiefste Zweig reicht 6 Generationen von meiner Mutter zurück. Mein Stammbaum auf MyHeritage umfasst derzeit 392 Personen.

Ressourcen, die ich nutze

Final Cut Pro

Final Cut Pro

Videoeditor & Content Creator

Vlog-dokumentarischer Schnitt — schnelle Schnitte mit kinematografischem Gefühl. Vom Konzept bis zum Endschnitt: Farbkorrektur, Sounddesign, Motion Graphics.

Inspiriert von CaseyNeistat

Final Cut ProMotionCompressor

Denke oft über die Welt, Technologien, Bildung, die menschliche Natur und die verschiedenen Richtungen nach, die das Leben einschlägt. Von Zeit zu Zeit landen die lautesten davon auf Papier.

Gedanken lesen

Ein besonderes Gefühl — nachts in völliger Dunkelheit zu stehen, weit weg von der Stadt, und einfach die Sterne zu betrachten, der Himmel schwarz, Millionen von Punkten, und diese Stille, in der du plötzlich das Ausmaß spürst: das Universum ist unendlich, du bist winzig, und die Sterne sind so wunderschön zu sehen, es ist so ein seltsames Gefühl. Es erdet dich besser als jede Meditation. Erinnert dich an deinen Platz in den Dingen.

Obsidian

Ich schreibe schonungslos alles in Obsidian — Gedanken, Notizen, Ideen, Links, Gesprächsfetzen. Ohne den Filter "ist das es wert oder nicht". Denn im Moment des Gedankens weißt du nicht, was in einem Monat daraus wachsen wird. Also lautet die Regel: ist er aufgetaucht — wird er aufgeschrieben. Sonst stirbt er bis zum Abend. Der Vergleich ist seltsam, aber treffend — es ist wie ein Buch zu lesen. Was bringt es zu lesen, wenn das Wissen nicht in dich aufgenommen wird? Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Wenn du liest, entstehen automatisch Gedanken — Reflexionen, Assoziationen, Einwände. Genau das musst du aufschreiben, denn das ist das Produkt deines Kopfes, nicht des Buches. Der Informationsstrom um dich herum ist gewaltig. Wenn du nicht alles sofort in dich integrieren kannst — schreib es wenigstens auf. Ich empfehle das jedem. Es geht nicht um "Produktivität" oder "second brain" — es geht darum, ob deine Gedanken überleben, nachdem du sie gedacht hast. Ohne externen Träger verschwinden die meisten. Mit Obsidian bleibt jeder erhalten und wird mit anderen über [[wiki-links]] verknüpft — auf dem Foto mein aktueller Graph. Die Interaktion mit den Notizen läuft über KI — jeder moderne Agent kann suchen, lesen, hinzufügen, verlinken. Bei mir ist es Claude über einen MCP-Server. Wie ich es eingerichtet habe — habe ich in einem separaten Artikel beschrieben.

Ich habe viele ausprobiert: Notion, Apple Notes, Evernote, Bear, Roam, Dutzende kleinerer. Bei jedem fehlt entweder etwas Kritisches, oder etwas Kritisches steht im Weg. Obsidian ist das einzige, das nicht versucht, mich in irgendetwas zu zwängen: Notizen sind ganz normale lokale Markdown-Dateien, kein vendor lock-in. Universell gerade deshalb, weil es um den Text herum gebaut ist und nicht um irgendjemandes Vision davon, "wie man denken soll".

Wie ich Claude + Obsidian eingerichtet habe

Tief fasziniert von Laozi. Das Daodejing habe ich unzählige Male wiedergelesen, und jedes Mal finde ich darin etwas Neues, das mir vorher nicht aufgefallen war. Dieses Buch ist eines jener seltenen Bücher, die niemals versiegen. Man kann jahrelang zu ihm zurückkehren, in verschiedenen Lebensphasen, und es antwortet immer aufs Neue auf das, was sich in dir verändert hat. Hier ist genau der Fall, in dem kurz = tief gilt.

Eine eigene Leidenschaft — Makrofotografie. Mich zieht es, aus nächster Nähe zu fotografieren: Insekten, Pflanzen, Blütenblätter, Baumrinde, Wassertropfen — alles, was auf Armlänge gewöhnlich aussieht und unter dem Makroobjektiv zu einer eigenen Welt aus Texturen und Geometrien wird. Eine andere Art, das zu sehen, was immer schon da war.

Klimmzugstange und Barren. Klimmzüge, Dips, das Wesentliche — manchmal mit Zusatzgewicht an den Beinen.

Ein separater Raum — Trading nach dem Smart Money Concept. Der A to B-Ansatz: HTF gibt die Richtung vor, LTF führt aus. Kontextbildende Werkzeuge bilden das Fundament — Liquidität, Imbalances, Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Market Profile als ergänzendes Werkzeug, mit Fokus auf Session-Trading.