Disziplin ist Respekt vor deinem Traum
Bei Disziplin geht es nicht darum, sich "zusammenzureißen" oder sich zu "zwingen". Es geht um Respekt. Vor deinem Traum, vor deinem Ziel, vor jenem zukünftigen Du, das du werden willst. Jedes Mal, wenn du das Geplante tust — sagst du deinem Traum: "Ich sehe dich, ich respektiere dich, ich komme zu dir". Jedes Mal, wenn du es bleiben lässt — sagst du ihm: "Du bist mir egal". Und belüg dich nicht mit dem Wort "später". "Später fange ich mit dem Training an", "später setze ich mich an den Kurs", "später, wenn die Inspiration kommt". Inspiration kommt zu denen, die schon arbeiten. Nicht zu denen, die warten. Wenn du jetzt nicht eine Seite schaffst — wirst du auch keine 300 später schaffen. Wenn du nicht aus dem Bett aufstehen kannst für ein Aufwärmen — wirst du keinen Körper aufbauen. Jedes "später" ist ein kleiner Verrat an dem Menschen, der du werden willst. Betrachte das nicht als Einschränkung der Freiheit, sondern als einen Akt der Selbstliebe. Nicht zu dem Du, das jetzt liegen bleiben will. Sondern zu dem Du, das in 10 Jahren entweder das ist, was es werden wollte — oder in den Spiegel schaut und fragt: "Warum hast du mich damals nicht respektiert?". Disziplin ist, wenn das heutige Du dem morgigen Du dient. Ohne sie — dienst du nur dem Moment. Und der Moment ist der billigste Herr von allen, die es gibt.